Canon XL H1
HDV Camcorder
HDV-Camcorder für Profis und ambitionierte Amateure
Der erste HDV-Camcorder von Canon heißt XL H1. Der Wechselobjektiv-Camcorder
zeichnet hochauflösende Videosequenzen im Format 1080/50i
und 25f auf Mini DV-Kassette auf. Als Signalausgang steht
für professionellen Einsatz eine HD/SD-SDI Buchse im BNC-Format
zur Verfügung, die alle Signale auch live ausgibt. Damit und
mit dem eingebauten Gen-Lock-Synchronisationsanschluß integriert
sich die Kamera problemlos in vorhandene Studio-Umgebungen.
Das Gerät wird ab Dezember 2005 erhältlich sein.
Der XL H1 zeichnet mit einer Auflösung von 1080 Zeilen auf
und liefert so dank seiner drei 1/3-Zoll-CCDs mit je 1,67
Megapixeln die höchste Auflösung in der HDV-Camcorderklasse.
Dabei werden die Szenen im 50i- oder 25f-Modus auf einer Mini
DV-Kassette gespeichert (Das Format 25f beinhaltet 25 Vollbilder,
wobei sich ein Vollbild aus jeweils zwei Halbbildern zusammensetzt.).
Die Signale können auch im üblichen SD (Standard Definition)-DV-Standard
ausgegeben werden.
Der HD-Datenstrom von 25 Mbit pro Sekunde im MPEG2-Format
wird in Canons neuem DIGIC DV II – Prozessor erzeugt, der
dank paralleler Datenverwaltung gleichzeitig auch 2 Megapixel-Fotos
auf die integrierte SD-Speicherkarte ablegen kann. Eine ideale
Möglichkeit zum Storyboarding während der Dreharbeiten.
Das erfolgreiche Wechselobjektiv-Baukonzept des 1997 eingeführten
XL1 wurde auch bei der XL H1 beibehalten. Im schwarzen Profi-Look
designed, macht der Neue allerdings seine Ambitionen deutlich,
auch kleinen Produktionshäusern und low budget - Freelancern
den Weg in die High Definition Welt zu ermöglichen. Mit dem
XL H1 wird der nahtlose Umstieg möglich.
Neue High Definition-Optik
Canons Know-How im Bereich professioneller Video-Optiken
zahlt sich aus. So konnte dem XL H1 ein neues 20fach-Fluourite
Zoom mitgegeben werden, das den hohen Anforderungen an die
Auflösung bei HD gerecht wird. Das Objektiv namens XL 5.4-108mm
besitzt einen optischen Bildstabilisator (VAP-OIS), um Verwacklungen
zuverlässig auszugleichen. VAP steht für das von Canon patentierte
Vari-Angle Prisma System.
Die neue SR-Linsenvergütung reduziert Streulichteffekte und
chromatische Aberrationen auf ein Minimum.
Die Magnifing und Peaking –Funktionen machen exaktes Scharfstellen
zum Kinderspiel, genau wie der neue elektronische Fokussierring
des Objektives. Mit den Arretiereinstellungen am Objektivtubus
können Fokus- und Zoompunkte vor der Aufnahme eingestellt
und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angefahren werden.
Über die „Flange back adjustments" lässt sich das Auflagemaß
justieren.
Die aktuelle Objektdistanz wird in den abklappbaren 2,4-Zoll-Sportsucher
eingeblendet. Der zweistufige ND-Filter (1/6 und 1/32) eröffnet
der echten Lamellenblende des Objektives einen großen Arbeitsbereich.
Den Kinolook verstärken die neuen Gamma und Color-Matrix-Einstellungen
des umfangreichen Signal-Setting-Menüs. Diese beinhalten zwei
Rauschunterdrückungsfunktionen (NR1 und NR2), Color Matrix,
Farbtemperatureinstellungen beim Weißabgleich, Kantenschärfung
und Auto Knee. Die Einstellungen können auf der SD-Speicherkarte
abgelegt werden.
Audio-Spezialitäten
4-Kanal-Mono oder 2fach-Stereoaufzeichnung ist via XLR
und Cinch-Eingänge möglich. Audio wird wie bei Profi-DV üblich
„locked" aufgezeichnet, um Bild/Ton Versatz bei speziellen
Nachbearbeitungsanwendungen zuverlässig zu verhindern.
Die XL H1 kann auf Pal oder NTSC sowie für die Aufzeichnung
von Kinosequenzen mit 24 Bildern pro Sekunde umgestellt werden.
Diese Einstellungen müssen bei Bedarf in einem offiziellen
Canon Service Center einmalig gegen Kostenbeitrag durchgeführt
werden.
Fernsteuerung und Remote-Justage der Kamera erfolgt über
die neue, optionale Console-Software, mit der anhand von Wave-
und Vektordiagramm-Darstellung die Custom Presets sowie die
Bildeinstellungen ferngesteuert werden können. Natürlich können
auch die Kamerafunktionen wie Zoom, Fokus, Weisabgleich, Blende
und Shutterspeed kontrolliert werden. Ideal für Color matching
und Mehrkamerabetrieb.
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